• madamedamm

Papa-Mut to go

Schon mal was von Genderkonformität gehört? Ups. Ich spreche hier wirklich immer nur die Mamas an. Dabei kenne ich so viele Papas, von denen ich weiß, dass auch sie hier gerne hören, lesen und lachen.

Krone
Ich breche die Lanze, ihr bekommt das Krönchen!

Okay. Bevor ich ein Plädoyer halte auf alle Papas da draußen, muss ich eins vorwegnehmen. Immer wieder fragen mich Väter: „Ist ja toll, was du da machst. Ich will ja auch gerne lachen. Aber, sag mal, an welcher Stelle genau jetzt?“

Mütter - fragen - mich - das - nie.


Die Mamas wie die Papas


Vielen Männern ist diese ganze Mama-Papa-Wer-macht-was-Wer-denkt-an-was-Wer-kümmert-sich-Alltags-Auseinandersetzung mühsam.

Sie wollen es gerne konkret. Klare Worte, Fakten, kein Bla-bla drumrum. Und jetzt kommt die große Überraschung: Frauen wollen das auch! Vor diesem Hintergrund dürfte es völlig irrelevant sein, ob nun Mama, Papa oder ganz etwas anderes auf mir draufsteht. Formal gesehen müsste mein Podcast besser heißen „Elternteil-Mut to go“. Wäre auch deshalb richtiger, weil ich mindestens so viele tolle Papas wie tolle Mamas kenne!


Papas, die mutig machen. Und damit Mut machen!


Da wäre zum Beispiel mein Freund Max, der gerade ganz viele Dinge auf einmal beweist: Er ist seinen drei Kindern seit Geburt des ersten ein engagierter Papa, hat vor Kurzem ein supercooles wie vielversprechendes Start-up gegründet und verteilt seither seine geballte Kreativitätspower auf beides – seine Kinder und die Speisekleider! Ich ziehe den Hut, denn Max wählt seinen Weg von Beginn an bewusst.


Dann gibt es da Marco, der sich als Head-of-Dad bei einem der führenden - oder dem führenden? - Männermagazin Deutschlands für mehr Papa-Power stark macht, ohne dabei die Männer in den Papas aus den Augen zu verlieren.


Und allen voran ist da Matze, liebevoller Vater dreier Töchter, der wie Max auf Marcos Cover gehört (Ohne dir da jetzt in die redaktionelle Hoheit reinquatschen zu wollen, lieber Marco!): Matze engagiert sich über seinen Job hinaus für Jedermann und ohne Ende in alle Himmelsrichtungen. Er liebt Rambo wie die ganz schweren Fahrzeuge. Auf dem Weg zum Zahnarzt fragt er mich aber, ob er nicht gleich auch noch eines meiner Kinder mitnehmen könne. Jeden Tag beweist Matze: Alles ist möglich!

Wenn ich also von Mama-Mut spreche, ist völlig klar, dass Papas genauso Papas brauchen, die ihnen Mut machen. Und wenn ihr ne Challenge draus machen wollt, liebe Männer, dann bitte gerne in diesem fordernden Alltag mit Kindern. Wo auch sonst? Wir brauchen euch und eure Papa-Power. Also will ich euch hier keinesfalls ausschließen. Das wäre nicht nur gemein, das wäre schlicht nicht klug. Wir wollen ja gerne gemeinsame Sache mit euch machen.


Also: Ihr alle, die da Kinder haben oder keine! Ihr seid mir hier herzlich willkommen – auch ohne Sternchen, Komma, Doppelpunkt in der Anrede. Für mich zählt nur, dass ihr lacht und entspannter weitermacht!


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