• madamedamm

Muss ich mal nachdenken

Aktualisiert: 24. Apr.

Ich wache auf mit dem Kopf voll To-Dos. Ich denk, ich denk einfach mal weniger und lese ganz sicher nicht noch ein Buch dazu.

madamedamm schreibt eine Liste
Machen wir Schluss mit To-Do?

Aber doch frage ich mich: Wie kann ich dieses Chaos besiegen, das da schon morgens in mir tobt? Unseren Tag strukturieren, organisieren. Ich kann es nur schaffen, den Tag überstehen, wenn ich mir schon auf dem Weg zum Klo überlege, wo ich heute Abstriche mache. Worauf ich verzichte. Was ich direkt wieder von der Liste streiche. Was ich womöglich delegiere. Wenn dies ein guter Tag ist, gibt es die Option. Oft nicht. Aber ganz abgesehen davon: Die Denkarbeit, die ist ja immer da. Das muss ich nicht erzählen.


"Lass' doch mal das mit deinen To-Dos!"


Ich denk, ich denk zu viel, sagt meine Freundin und liest ein Buch dazu. Auch mein Vater denkt viel und schläft dann schlecht. Jetzt hat er nach langen Jahren ein Rezept gefunden, das ihn verlässlich abends schlummern lässt: Er liest meine Mamaalltags-Unterhaltungsliteratur. Und siehe da: Jetzt schläft er wie ein Baby. Und wartet am nächsten Morgen glatt noch auf mit gutem Rat in meine Richtung: „Lass‘ doch mal das mit deinen To-Dos,“ sagt er so. Und ich lache erst. Not-To-Do sei die neue Art der Liste. Und da denke ich seither drüber nach. Die neue Art der Liste


Als dann noch kürzlich meine Freundin anruft und sagt: „Ich hab die Lösung: „Ta-Da!“ heißt meine neue Liste.“ Da ist’s um mich geschehen. Mit Not-To-Do und viel Ta-Da will ich mal sehen, wie gut ich schlafe!


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