• madamedamm

Für alle Daheimgebliebenen

Nicht jede von uns wohnt im Haus am See. Genau so wenig ergattert gerade nicht jede von uns die heißumkämpften Karten fürs Ungererbad. Schon gar nicht hat jede von uns schon Ferien und liegt längst langgestreckt am Strand.

Postkarte Mallorca auf Schreibtisch
Die ersten Tage legen uns gerne Steine in den Weg

Für alle, die noch sehnsüchtig warten auf ihr Haus am See, Karten fürs Freibad oder den Sommerurlaub am Meer, ist dieser Beitrag. Schließlich ist nicht alles Gold, was unter der Sonnencreme glänzt: Das erste Mal im Freibad ist wie der erste Tag am Meer selten so, wie wir ihn uns vorstellen. Ein ernüchternder, da immer wiederkehrender und sehr persönlicher Realitäts-Check:


Das erste Mal im Freibad

Unsere Vorstellung: Wir liegen glücklich auf unserer Picknickdecke, die Kinder plantschen vergnügt und am Ende gibt’s ne Pommes für alle.

Die Realität: Eine will ins große Becken, die andere partout nur ins kleine. Die, die sich nie traut, steht plötzlich heulend ganz oben auf dem Sprungturm, und die, die immer nur taucht, findet die Brille nicht. Die vierte verweigert die Schwimmflügel. Dann brüllen alle im Chor nach einer letzten Runde auf dem (kostenpflichtigen!) Trampolin. Ob ich’s erlaube oder nicht: Am Ende war der ganze Ausflug eh einfach nur gemein.


Das erste Mal am See

Unsere Vorstellung: Im Strandbad riecht’s nach Sonnencreme, wir liegen im Schatten, unter Bäumen, lesen und träumen.

Die Realität: Ein bisschen riecht es nach Fisch, das Wasser ist kalt. In der ersten Viertelstunde haben wir schon zwei Sonnenbrillen geschrottet. Die eine ganz klassisch durch Auseinanderhebeln der Bügel seitens der Dreijährigen, die andere nicht viel kreativer durch plumpes Draufsetzen meinerseits. Die Kinder heulen – zwei, weil ihre Brillen kaputt sind, eine, weil sie eine kaputt gemacht hat, und die letzte, weil der schöne Tag am See schon gleich mit Heulerei beginnt.


Das erste Mal am Meer

Unsere Vorstellung: Der Sand ist schon warm, die Nägel sind bunt. Wir sammeln Muscheln und freuen uns sehr - auf Meer.

Die Realität: Die Wellen sind hoch, der Schirm fliegt davon. Wir haben vier Kinder, alles andere nur zweimal. Der Streit entfacht ums Schäufelchen. Und ich will nur weg!


An alle, die da nun schon im Bad, am See oder am Strand sitzen: Bewahrt die Nerven! Und eincremen nicht vergessen, wird Gold – nur nicht sofort!


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