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22 Kindergeburtstage und es wird noch heißer

Unsere Sechsjährige plant seit April ihren siebten Geburtstag und sie säße schon sehr viel länger an den Vorbereitungen, wenn ich sie nicht in regelmäßigen Abständen ausgebremste. Es sind immerhin noch zwei Monate bis zu ihrem großen Tag und dann gibt es ja auch noch andere Geburtstage zu feiern in so einem Jahr.


Kinderzeichnung von einem Einhorn mit freundlichem Gesicht
Blüht uns eine Einhorn-Party?

Ich habe neulich mal nachgezählt. Es sind sage und schreibe 22 Kindergeburtstage, die wir hier insgesamt schon auf dem Buckel haben. Die jeweils ersten und zweiten nicht mitgezählt. Na klar gab’s da Kuchen, Kerzen und Geschenke, aber außer Familie keine geladenen Gäste.


Mit dem dritten Geburtstag ging's los mit der Feierei


Wenn ich so auf die Zahl der Kindergeburtstage blicke, denke ich, wir hätten ruhig erst zum Vierten starten können, aber irgendwie sind die Erinnerungen an die Dritten tatsächlich besonders gut. Unsere Große zum Beispiel lud drei Freunde aus der Krippe. Um 15 Uhr ging die Party los. Um 15.04 Uhr jagte das Geburtstagskind seine kleinen Gäste erstmals zum Teufel. Das liebevoll beklebte Party-Papphaus lag zerfetzt in Einzelteilen auf unserem Wohnzimmerboden.


„Boa ey. Kindergeburtstag,“ sagen viele meiner Freundinnen.


Zu Recht. Ich kann mich an Geburtstage erinnern, die glichen zeitweise wirklich einer Abrissparty! Aber aller Kraft- und Nervenanstrengung zum Trotz schlägt mein Herz dann doch sehr für die wilde, bunte, unberechenbare Kinderfeierei. Aus Freude, aber auch Selbstschutz (!), bereite ich gerne vor und sehe das als mein Geschenk ans Geburtstagskind: Wir hatten schon ein Sommerhexenfest mit Girlanden aus bunten Papier-Lampions (die kurz vor Partybeginn einem unerwarteten Regenguss zum Opfer fielen), eine Knalltütenparty mit lustigen Hüten (und Nasenbluten), die Eiszauber-Party mit viel Glitzer (und hellblauem Zuckerguss an unseren Wänden), ein Waldtierfest mit viel Fell (aber auch ordentlich Gefauche), ne „Poolparty“ mit einer Horde Schwimmbeflügelter drüben im Freibad, die Pom-Pom-Party mit Schnitzeljagd im Schneesturm, Pippi-Langstrumpf mit Muffins, die sich in einem Riesenrad auf dem Tisch drehen sollten (eine Leihgabe von Freunden, leider drehte darin genau ein Muffin zu wenig), die Disco-Party, die kein Ende nahm und und und.


Was all diese Feste eint? Dass wir abends vor Erschöpfung schielend auf dem Sofa liegen und uns fragen, wie lange die Regel „So alt wie du wirst, so viele Gäste darfst du einladen.“ bei uns noch greifen kann.


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